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Ein Tornado ist ein verheerender Wirbelsturm. Die meisten und auch die kräftigsten Tornados entstehen in den riesigen Weiten des amerikanischen Mittelwestens vorwiegend in den Monaten April bis Juli. In diesen vier Monaten werden jährlich jeweils rund 800 Tornados gesichtet. Wenngleich seine höchsten Geschwindigkeiten nicht messbar sind, weil die Messgeräte ausnahmslos zerstört werden, so lassen doch die dabei angerichteten Verwüstungen vermuten, dass in einem Tornado Windgeschwindigkeiten von 300 bis über 500 Kilometern pro Stunde auftreten können.
Tornados können auch in Europa entstehen, jedoch sind hier selten die Bedingungen zur Bildung eines Tornados erfüllt. Aber es sind tatsächlich Fälle von Tornados, Tromben oder Wasserhosen in Europa dokumentiert.
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Die Fujita-Tornado-Skala stuft Tornados in 6 Klassen:
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F0
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unter 116 km/h
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leicht
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leichte Schäden an Schornsteinen, abgebrochene Äste und Baumkronen, flach wurzelnde Bäume entwurzelt, Plakatwände umgeworfen.
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F1
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über 117-180 km/h
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mäßig
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Wellblech oder Dachziegel abgehoben und Wohnmobile werden umgeworfen, fahrende PKW werden verschoben
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F2
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über 181-251 km/h
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stark
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Dächer werden als Ganzes abgedeckt, Wohnmobile werden vollständig zerstört, große Bäume werden entwurzelt, leichte Gegenstände werden zu gefährlichen Projektilen
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F3
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über 252-330 km/h
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verwüstend
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Dächer und leichte Wände werden abgetragen, Züge entgleisen, Wald wird großteils entwurzelt, LKW werden umgeworfen oder verschoben
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F4
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über 331-417 km/h
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vernichtend
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Holzhäuser mit schwacher Verankerung werden verschoben, PKW werden umgeworfen, schwere Gegenstände werden zu gefährlichen Projektilen
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F5
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über 418 km/h
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katastrophal
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Holzhäuser werden von ihren Fundamenten gerissen, weit verschoben und zerlegt
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